Only the good die young

7 Aug

Ein bewegender Nachruf auf den am 31. Mai verstorbenen Torsten Witt.

Ich lernte Torsten im April 1998 in München kennen. Es gab damals im Bund Freier Bürger wohl nur wenige Aktivisten, die mit soviel Engagement und einem dartigen Elan bei und hinter der Sache waren wie er. Sein faszinierendes Wesen dürfte auch der Grund gewesen sein, warum ich mich noch lange über die Bundestagswahlen 98 hinaus für diese Formation einsetzte.

Politisch habe ich von dieser Welt inzwischen sehr, sehr weit entfernt. Wenngleich ich die Verträge von Maastricht und Amsterdam heute noch für Humbug halte, was damals der wichtigste Grund für meine Betätigung war, wüßte ich heute gerne, was außer jugendlicher Naivität und Unreife mich in eine Reihe mit reaktionären Leuten brachte.

Torsten hatte ich seit 1999 nicht mehr gesehen; wir telefonierten im Sommer 2000 das letzte Mal. Er war in den mehr als 20 Jahren seines Engagements der Anziehungspunkt für so viele junge Menschen und der Grund für sie, in Schülerverbindungen und Landsmannschaften aktiv zu werden. Die Nachricht von seinem Tod ist eine sehr traurige.

Ruhe in Frieden.

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