und es bleibt nur konkret

20 Nov

Sie haben ihn als „Karlchen Krause“ verspottet, ihn den „letzten Stalinisten seit Enver Hoxha“ genannt und in ihm immer einen „Linksextremisten“ oder „Holzhammer-Kommunisten“ gesehen. Er, der seit 36 Jahren eine antifaschistische Zeitschrift herausgibt, attackiert monatlich in seiner Kolumne die Verhältnisse in dieser Republik und zeigt in seinem Express das fürchterliche Denken der Lohnschreiber dieses Landes an ihrer falschen Sprache auf. „Es spricht der Vertreter der Anklage und er spricht schneidend“, schrieb vor einigen Jahren Wiglaf Droste. Noch seine ärgsten Feinde können nicht unhin, ihm eine „bestechende Stilistik“ zu attestieren.

Hermann L. Gremliza feiert heute seinen 70. Geburtstag. Ich hoffe, daß ihm noch viele Jahre vergönnt sind und seine Zeitschrift sich noch lange behaupten wird.

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