Wenn ich Ralf Loose wäre

24 Okt

Daß Ralf Loose aus Dortmund-Dorstfeld kommt, wußte ich bis heute gar nicht. Mir war schon noch im Gedächtnis, daß er früher für Borussia Dortmund spielte, aber der entstammt einem schwatzgelben Umfeld, dürfte also heute noch irgendwie schatzgelb sein, denn das hört nun mal nie auf, und er trägt ja auch nach wie vor Schwarz und Gelb.

Wie macht der Mann das morgen Abend? Die Vorstellung, ich würde als Trainer irgendeines Vereins meine Mannschaft im Westfalenstadion gegen den BVB ins Feld führen, um ihn aus dem DFB-Pokal zu werfen, bricht schon in der ersten Sekunde ab. Ich möchte nicht mit ihm tauschen.

Aber kommen wir mal zu Dynamo Dresden. Und den 10.000 Anhängern, von Loose im Interview mit dem neuen kicker als „fantastische Fans“ bezeichnet, die morgen in Dortmund zu erwarten sind. Okay, jeder kennt sie. Jeder weiß, wie die sich aufführen. Ich meine diesen widerwärtigen Mob.  Natürlich ist das nur ein Teil, ein ich weiß nicht wie großer. Aber sowas im Westfalenstadion zu haben, ist auch nicht gerade prickelnd.

Soviel jedenfalls dazu. Im Hinblick auf das Spiel bin ich jetzt schon nervös. Bei uns ist das in dieser Saison ja ein einziges auf und ab und eigentlich wäre von der Logik der letzten Wochen her davon auszugehen, daß es Dünamö morgen gelingt, den Deutschen Meister zur nächsten Blamage zu bringen. Aber ich will ich hier nicht schwarzsehen und nichts heraufbeschören. Unsere Jungs wissen sehr genau, daß das nichts wird, was man so nebenbei machen kann. Und Ralf Loose wird sehen…

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