Der T34 in Ost-Berlin – Gedenken an den 17. Juni 1953

17 Jun

„Das Deutschlandradio meldet:

Heute hat Bundespräsident Christian Wulff die neue Dauerausstellung eröffnet. Motto: >Unsere Geschichte – Deutschland seit 1945.< Neueste Errungenschaft und, wenn man so will, ‚Glanzstück‘ der Dauerausstellung im Haus der Geschichte in Bonn ist ein origineller sowjetischer Panzer, Modell T34. Eben jener Typ, den der damalige Schüler Rainer Eppelmann am 17. Juni 1953 in Ost-Berlin gesehen hat. ‚Und ich sehe nun, sehe ich heute noch, dieses Bild, diesen Panzer durch die Maximilianstraße fahren…‘ Der sowjetische Panzer vom Typ T34 half bei der Niederschlagung des Volksaufstandes am 17. Juni 1953.

Zuvor hatte das Glanzstück der Roten Armee beim Vertreiben der deutschen Völkermörder aus Osteuropa und ihrer Entmachtung wenigstens in jenem Teil Deutschlands geholfen, der erst Sowjetisch Besetzte Zone hieß und dann Deutsche Demokratische Republik. Dort war der T34 im Einsatz, als Hitlers willige Vollstrecker am 17. Juni 1953, nur acht Jahre nach ihrer Kapitulation vor der Roten Armee, einen seither als Volksaufstand deklarierten Naziputsch versuchten und sich – Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten! – blutige Nasen holten, worüber die Eppelmänner und Wulffs plärren werden bis ans Ende ihrer Tage.“ (Hermann L. Gremliza, konkret 08/2011)

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