Der zwölfte Spieltag: Von schäumenden Hütern und geilen Schützen

18 Nov

„Bei dem Derby könnt was passieren“ meinte Weltfußballer Thomas Berthold bei Liga total! nachdem ihm Johannes B. Kerner kurz zuvor erklärt hatte, dass er sich mit einer Prognose nach der ersten Halbzeit am vergangenen Wochenende gewaltig geirrt hatte. Diesmal behielt er recht: In Nürnberg passierte was.

Ob er beim 1:1 – Ausgleich durch den Glubb irgendwas falsch gemacht haben könnte, wollte man vom Weltfußballer Manuel Neuer wissen. „Wollen Sie mich verarschen? Sie müssen sich die Fluglinie vom Ball mal ansehen, normalerweise geht der Ball nach rechts. Das ist schön, wenn die Journalisten das sofort begreifen.. Wer vom Fach ist, weiß das..Ist doch Schwachsinn, was Sie da reden..Wollen Sie rausgehen und es mal probieren?“ Neuer ärgerte sich königsblau. Merke: Nach Patzern des deutschen Nationaltorwarts zu fragen, is nicht.

Ärger in Dortmund verfolg schon vor dem Anpfiff. Ivan Perisic stand von Anfang an auf dem Feld, über die Verwirkung der Reporter lachten sowohl Kloppo als auch Zorc. Der Kroate spielte so na ja, insgesamt kickte die Manschaft souverän vor allem in der zweiten Halbzeit ihren Stiefel runter. Mit dem einfach nur geilen 3:1-Tor von Mario Götze als Highlight. Ich frage mich immer noch, was an diesem Tor hätte „arrogant“ sein können. Das nämlich brachten einige „Twitterer“(Helmut Schmidt) ins Gerede. Götze freute sich.

Wieviele Punkte wir von den Roten entfernt sind, ist allein für depperte Lohnschreiber von Interesse. Mit den 22 Punkten nach dem zwölften Spieltag ist das Saisonziel Champions-League-Qualifikation wieder um einiges realistischer als noch vor zwei Spieltagen. Das allein zählt. Wichtig außerdem: Borussia kann effizient sein. Das haben sie bereits gegen den SC Freiburg gezeigt; gestern führten sie es besonders angenehm deutlich einem jeden Fan vor Augen. Das Sahnehäubchen setzte der Tabellenzweite, der in Leverkusen mal wieder bewies, dass ihm nach ner gewissen Zeiten verlässlich und naturgemäß die Puste ausgeht. Das soll im Bayernbus für Entspannung gesorgt haben, bei Manu vermutlich weniger. Für jeden Schwarzgelben ein schöner Samstag im November.

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