Marathon-Trainingstagebuch: Woche 4

21 Jul

Daß der Sommer auf sich warten lasse, behauptet wohl niemand mehr. Ein wahres Prachtwetter verharrt seit Tagen. Es ist wärmer geworden und es wird noch wärmer. Das bringt allerdings für uns Läufer einige Schwierigkeiten mit sich. Wer sich nicht dauernd in Ausreden ergehen will, dass er wieder nicht seinen Lauf nach Plan absolvieren konnte, weil die Sonne so krass und die Hitze so fies gewesen sei, muss seine Trainingseinheiten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen. Was dann eben gegebenenfalls auch heißt, am Wochenende früh ins Bett zu krabbeln, um in aller Frühe zum Lauf aufzubrechen, unter der Woche nach Feierabend, wenn man die Pflicht endlich hinter sich bringen will, erstmal abzuwarten bis die Sonnenstrahlen schwach werden, oder eben sogar vor einem anstrengenden Arbeitstag zum Einstieg ne harte Einheit zu absolvieren.

Die Woche begann für mich wie üblich am Dienstag mit dem Intervalltraining auf der Bahn: 6 x 1000 m. Lief ganz okay, auch wenn ich die Zeiten kaum verraten will, weil sie so weit weg von dem Niveau, auf dem ich mal war. Eingestiegen bin ich jedenfalls mit 4:38 min und die letzte Einheit habe ich, anstatt nochmal alles aus mir rauszuholen, mit 4:57 min vollkommen verträumt.

Den für Mittwoch geplanten lockeren Dauerlauf habe ich wegen einer großen Blase am linken Fuß auf Donnerstag verschoben. So fand der für Donnerstag vorgesehene Tempo-DL über knapp 10 km auch erst am Freitag statt, den ich mit 52:41 min (5:25 min/km) beendete. Abends genehmigte ich mir in meiner Lieblingsbar dann doch ein Feierabendbier – nicht ganz ohne Gewissensbisse.

Neue Schuhe holte ich mir am Samstag. Brooks Trance 12; Größe 47,5. Na ja, die fallen halt klein aus und die kleineren waren für den linken Fuß eben definitiv zu klein. Und doch fühle ich mich seit dem Testlauf am Samstag etwas unsicher, ob sie nicht einen Tick zu groß sind.

Sonntagfrüh dann der langsame lange Lauf, den ich diesmal auf 22,1 km (6:10 min/km) begrenzte. Dabei achtete ich diesmal verstärkt auf die Flüssigkeitszufuhr. Bisher keine Kopfschmerzen.

Damit sind in dieser Woche insgesamt 59 km zusammengekommen, vier weniger als in der Vorwoche. In den ersten vier Trainingswochen liegt der Kilometerschnitt damit jetzt bei 53,8 pro Woche. Da lege ich jetzt ne kräftige Schüppe drauf.

Noch zwölf Wochen bis zum Köln-Marathon, der erste Test-Wettkampf naht, bisher läuft alles in etwa nach Plan. Nur ein wenig kühler könnte es sein.

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