Marathon-Trainingstagebuch: Das war Woche 7

12 Aug

Seit ein paar Tagen registriere ich Aua im linken Fuß. Nein, nicht die alte Geschichte, das ist die rechte Verse, es sind stechende Schmerzen im linken Fußgelenk. Kann kein Läufer gebrauchen, ich, der ich im Oktober ein Comeback feiern will, am allerwenigsten.

Was mich bisher am Training nicht gehindert hat. Vor zehn Jahren hätte ich bei dem Umfang vielleicht geschrieben, in dieser Woche sei es ruhiger zugegangen. Im Jahr 2013 habe ich jedoch mit den 71,9 km, die in der vergangenen Woche zusammengekommen sind, einen neuen Höchststand in dieser Marathon-Vorbereitung erreicht. Dabei habe ich etwas umgeplant: den langen Lauf gab es bereits am Freitag, die zweite Tempoeinheit wurde auf Sonntag geschoben.

Los ging es am Dienstag mit Intervalltraining 8 x 800 m bei noch schwülem Wetter. Mittwochmorgen, als ich die Treppe runterschlenderte, um mich Richtung Arbeit zu begeben, spürte ich bereits die Schmerzen. Und die traten stellenweise auch beim Dauerlauf im Regen am Mittwochabend auf. Noch ein Dauerlauf am Donnerstag, genausowenig beschwerdefrei. Beim langen Lauf nach Feierabend am Freitag in Heidelberg hatte ich hingegen keine Probleme. Achim und ich liefen aus dem Neuenheimer Feld hoch zum Philosophenweg, dann in den Wald, wo wir mehrere Runden mit ordentlich Höhenmeter drehten, runter in Ziegelhausen, unten am Neckar wieder zurück ins Neuenheimer Feld. Da wir dort noch nicht genug Kilometer hatten, beendeten wir den Lauf am Olympiastützpunkt mit fünf Runden Bahn. Noch vier Runden, noch drei, noch zwei..was ne Qual. Schließlich waren wir bei 25,7 km. Auf der Bahn ist mir aufgefallen, wie sehr sich doch diese Hartbahn positiv von der matschigen am Oberen Luisenpark in Mannheim unterscheidet, wo ich sonst immer trainiere.  Ich sollte mir wirklich ne andere suchen. Wegen Oberleitungsstörung saß ich schließlich durchgeschwitzt am Heidelberger Hauptbahnhof und kam erstmal nicht nachhause. Ich stieg schließlich in ein Schienenersatzverkehr-Großraumtaxi und verströmte den entsprechenden Pumakäfig-Geruch.

Am trainigsfreien Samstag machte der Fuß mir die meisten Sorgen, abends hatte ich sogar den Eindruck, der Fuß sei leicht geschwollen. Am Sonntag schloß ich die Woche mit der zweiten Tempoeinheit (2 x 4km im Marathon-Renntempo) ab, was so einigermaßen ging. Ich kann euch nur bitten: Drückt mir die Daumen.

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