2014 – wo ist das Ziel?

1 Mai

Für 2014 hab ich mir richtig was vorgenommen: große Ziele, unendliche Weiten, neue Rekorde. Haltet euch fest, jetzt kommts…nein, leider kann ich noch nichts Riesiges ankündigen. Ich weiß nicht so recht, wohin die Reise geht. Sechseinhalb Monate liegt jetzt mein Marathon in Köln zurück. Was habe ich seitdem gemacht? Eine Winterpause im wahrsten Sinne. Es ist nicht so, dass ich den Sport völlig vernachlässigt hätte: ich war regelmäßig im Studio (neudeutsch: „Gym“) und hier und da war ich auch laufen. Aber letzteres eben auch nur einmal oder kein mal in der Woche.

Das ist immer das gleiche Problem: hast du kein Ziel vor Augen, machst du dir auch keinen Trainingsplan. Und ohne Plan „läuft“ nix. Natürlich treibt mich die reine Freude am Laufen immer mal wieder vor die Tür, aber in der Dunkelheit des Winters, insbesondere nach der Arbeit, hält sich die Freude in Grenzen. Nicht zu trainieren heißt aber auch irgendwann wieder bei Null anzufangen..

Es wäre an der Zeit, sich Ziele zu setzen. Normalerweise bin ich am 1. Mai immer längst für den alljährlichen Herbst-Marathon angemeldet. Der wäre in weniger als einem halben Jahr, das Vorbereitungsprogramm begänne im Juli. Das Plan zum Marathon muss aber auf bestimmten Grundlagen aufbauen. Gescheiterweise baut man sich die nach einer kurzen Trainingspause im Winter und im Frühjahr auf. Tatsächlich kommt seit einigen Tagen bei mir auch wieder Schwung rein, so dass sich von „Grundlagentraining“ bald sprechen lässt. Aber ich habe noch nichts im Kopf, was mich so richtig kickt. Achim, mein Laufkumpane, läuft schon am 31. Mai in Mannheim – da bin ich bei meinem Vater in den Staaten. Köln ist mir dieses Jahr zu früh, Frankfurt zu spät. Aber ich habe schon ein paar Möglichkeiten, über die ich derzeit nachdenke. In der Regel steigt die Motivation beim Laufen, und wenn die ersten kleineren Wettkämpfe absolviert sind. Daher will ich am 14. Juni den Citylauf Viernheim in Angriff nehmen (von 2003 bis 2008 war ich dort jedes Jahr dabei – bis die Serie 2009 aufgrund einer Rachenentzündung leider riss). Und wahrscheinlich werde ich dann doch zu meinem diesjährigen Marathon finden. Irgendwie geht es nicht ohne. Ein Lebensjahr ohne Marathon ist ein verpasstes.

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