Tag Archives: Real Madrid

P. is back

12 Apr

„Ultra Sur, Real Mardrid, wir haben euch mit Kirch und Friedrich gezeigt, was Fußball ist. Danke @BVB“ twitterte ein Freund unmittelbar nach unserem Auftritt gegen die Königlichen. Das war mal wieder eins der Mitte der Woche, die einen aufspritzen, wie ein Zentner Koks wirken (nicht daß ich von sowas Ahnung hätte), einem ein breites Grinsen ins Gesicht schreiben, ganz egal, was gerade auf Arbeit los ist oder in der Ukraine passiert. Und das einem auch völlig egal sein ließe, was die Bayern machen, wenn es einem nicht sowieso schon egal ist.

Der FC Bayern könnte von mir aus die nächsten fünf oder zehn Jahre jede Saison das Triple holen und mit 102 Punkten Meister werden. Allein wären heute Abend dann doch 3 Punkte für uns ganz hilfreich. Eben um Platz 2 zu sichern und zu verhindern, daß die Blauen an uns vorbeiziehen. Das ist der Grund, warum ich trotz allem ein wenig Hoffnung auf einen Sieg heute habe. Wenn es nicht sein soll, dann eben nicht. Die Freude, die die Siege 2011 in München mir bereitet haben, die kommt ohnehin so schnell nicht wieder.

Das zu heute. Wie ihr merkt, blogge ich – ermuntert durch Elquee – nach fast einem halben Jahr Pause wieder. Hatte mir überlegt, das ein für alle mal sein zu lassen, da diese Mischung aus Borussia, Laufen, ein bißchen Literarisches und Politisches ja doch irgendwie kaum jemanden interessiert. Aber ich kann es einfach nicht sein lassen. Und versuche jetzt mal eine Zeitlang ganz altmodisch Web-Tagebuch zu führen. Aus dem Leben eines BVB-Fans, der Arbeit, Fußballspiele, Lauf- und neuerdings auch Kraftsport unter einen Hut zu kriegen versucht. Und die „Welt“ reflektiert (großes Kino).

So stay tuned for may Standard Entertainment Programm….

Ich war dabei

10 Nov

„Nach Madrid würde ich an deiner Stelle gehen“, erklärte mein Freund Philipp mir kurz nach der Gruppenauslosung. „Manchester ist ja so ein Scheichclub, aber in Madrid ist die Stimmung bestimmt gut“. Ich erwiderte, dass das Spiel kurz nach meinem Urlaub sein werde und ich da eh nicht frei bekäme.

Wenige Tage später schrieb mir der liebe Douglas Morgan Hall, dass wir endlich wieder zusammen zum Fußball gehen sollten. 6.11. Madrid. Ich wußte anfangs gar nicht, ob er nun das Heimspiel oder das Auswärtsspiel meint und schrieb ihm etwas halbherzig zurück. Aber er drängte eine Woche später nochmal. Ich stellte bei meinen Kollegen kleinlaut die Anfrage, ob das möglich sei – keiner hatte nur ansatzweise etwas dagegen.

Wir waren in Madrid. Eine Auswärtsfahrt, die ich jetzt mit gängigen Schlagworten wie „phänomenal“, „sensationell“, „grandios“ oder „Wahnsinn“ abwerten und zerreden könnte. Wir flogen nach Madrid, tanzten und sangen in der Sonne und schauten Fußball, mehr nicht. Eine Auswärtsfahrt.

Was ich mit diesem Blogpost denn nun sagen will? Daß ich diese Reise, die ich vor allem douglasmhall verdanke, nie vergessen werde. Und mit Sicherheit auch noch in fünfzig Jahren, so es mir vergönnt sein wird, darüber reden werde.

Illustriert findet sich das ganz vor allem hier und hier und hier.